Allgemeine Geschäfts- und Versteigerungsbedingungen

der Firma Prado Auktionen GmbH, Moislinger Allee 60, 23558 Lübeck, nachfolgend PRADO bzw. Versteigerer genannt.

Mit der Teilnahme an der Auktion erkennt der Bieter folgende Bedingungen an:

  1. Die Versteigerung erfolgt freiwillig und öffentlich. Sie wird in eigenem Namen und für Rechnung der Auftraggeber durchgeführt, die ungenannt bleiben.
  2. Auktionsbesucher erhalten gegen Angabe ihres Namens und ihrer persönlichen Daten eine Bieternummer. Bei Neukunden ist eine Legitimation durch einen Personalausweis erforderlich. Von Kunden, die an einer Auktion nicht persönlich teilnehmen können, werden schriftliche und eMail-Gebote entgegengenommen, die spätestens am Tage vor der Auktion angemeldet werden müssen. Telefonische Gebote müssen ebenfalls am Tage vor der Auktion angemeldet werden. Eine Gewähr für die Verfügbarkeit des Telefon- und eMail-Verkehrs und eine Haftung für fehlerhaft übermittelte Gebote wird nicht übernommen, Unklarheiten gehen zu Lasten des Bieters.
  3. Das Widerrufs- und Rückgaberecht aus Fernabsatzverträgen findet keine Anwendung. Schriftliche oder eMail-Gebote werden nur insoweit in Anspruch genommen, als es erforderlich ist, ein anderes Gebot zu überbieten.
  4. Versteigert werden ausnahmslos gebrauchte Gegenstände, die vor der Auktion besichtigt und geprüft werden können. Ihr durch ihr Alter bedingter Zustand gilt als vereinbarte Beschaffenheit. Für offene oder versteckte Mängel wird keinerlei Haftung übernommen. Der Zuschlag/Verkauf erfolgt unter Ausschluss der Gewährleistung. Die Beschreibungen der Versteigerungsobjekte werden nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen, stellen aber keine zugesicherten Eigenschaften im Sinne des BGB dar. Es kann bei Abbildungen zu farblichen Abweichungen kommen. Katalogangaben können vor der Auktion von PRADO in mündlicher oder schriftlicher Form berichtigt werden und ersetzen somit die ursprünglichen Beschreibungen.
  5. Die Versteigerung erfolgt in Euro. Der Aufrufpreis wird vom Versteigerer festgelegt. Gesteigert wird im Regelfall um jeweils % des vorangegangenen Gebotes.
  6. Der Versteigerer hat das Recht, den Zuschlag zu verweigern oder diesen nur unter Vorbehalt zu erteilen. Sollte er ein Gebot ablehnen, bleibt das zuvor abgegebene Gebot gültig. Der Versteigerer kann Katalognummern zusammenfassen oder trennen, sie ausserhalb der Reihenfolge aufrufen oder auch ganz zurückziehen. Ebenso kann er ein Objekt erneut aufrufen, wenn ein Gebot übersehen wurde oder sonstige Zweifel bestehen. Irrtum bleibt vorbehalten.
  7. Der Zuschlag für ein Objekt wird erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf kein Übergebot erfolgt. Gehen mehrere gleiche Gebote ein, so erhält das zuerst eingegangene Gebot den Zuschlag. Unterhalb des Limitpreises kann ein Objekt nur unter Vorbehalt zugeschlagen werden. Hierbei bleibt der Bieter vier Wochen an sein Gebot gebunden. Solange ein Vorbehalt nicht angenommen wird, kann das Objekt ohne Rückfragen einem Limitbieter zugeschlagen werden. Nach vier Wochen erlischt das Vorbehaltsgebot.
  8. Der Kaufpreis setzt sich wie folgt zusammen: bei nicht besonders gekennzeichneten Objekten differenzbesteuert aus der Zuschlagsumme und dem Aufgeld von ,% inklusive Mehrwertsteuer - bei regelbesteuerten besonders gekennzeichneten Objekten aus der Zuschlagsumme, dem Aufgeld von % und der auf die Zuschlagsumme und das Aufgeld erhobenen Mehrwertsteuer. Ausserdem ist vom Käufer ein Anteil an der vom Versteigerer zur Abgeltung des gesetzlichen Folgerechtes (§ UrhG) zu entrichtenden Abgabe an die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst in Höhe von % der Zuschlagsumme (zuzüglich Mehrwertsteuer) zu leisten, wenn es sich um ein nach entstandenes Originalwerk der Bildenden Kunst handelt (Ausnahmen sind Fotografien, Bild- und Siebdrucke oder posthume Abgüsse von Plastiken). Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen wegen einer evtl. Überlastung der Buchhaltung besonderer Nachprüfung und gegebenenfalls Berichtigung.
  9. Irrtum bleibt vorbehalten.
  10. Der Zuschlag verpflichtet den Käufer zu Abnahme und Bezahlung der ersteigerten Objekte. Die Gefahr für Verluste oder Beschädigungen geht hiermit auf ihn über. Ersteigerer im Saal haben die Zahlung sofort zu leisten. Die Aushändigung des Ersteigerungsgutes erfolgt erst nach vollständiger Begleichung der Rechnung in bar, bei späterer Abholung erst nach vollständiger Begleichung bzw. Überweisung des Rechnungsbetrages. Zahlung und Abnahme des Ersteigerungsgutes von Fernbietern sind innerhalb von zehn Tagen nach Rechnungsdatum fällig.
  11. Um nicht in Annahmeverzug zu geraten, kann der Käufer einen Spediteur beauftragen oder PRADO mit der Zusendung beauftragen, die nur auf ausdrücklichen Wunsch und Gefahr, sowie auf Kosten des Käufers erfolgt. Gerät der Käufer in Verzug, ist der ausstehende Betrag mit einem Satz von % des Zuschlagpreises zu verzinsen, sowie für darüber hinausgehende Schäden zu haften. PRADO kann entweder Erfüllung des Kaufvertrages oder Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen.
  12. Im letzteren Fall kann das Ersteigerungsgut erneut versteigert werden, wobei der ehemalige Käufer für einen etwaigen Mindererlös haftet, jedoch keinen Anspruch auf einen Mehrerlös hat. Von einer nochmaligen Versteigerung ist er ausgeschlossen.
  13. Nicht abgeholte Ersteigerungsobjekte können von PRADO auf Kosten des Käufers zu den allgemein üblichen Vergütungssätzen eingelagert werden.
  14. Eine Versicherung besteht nicht.
  15. Diese Bedingungen gelten sinngemäss sowohl für den Nachverkauf als auch für den freien Verkauf.
  16. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Lübeck, es gilt ausschliesslich deutsches Recht.
  17. Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein, bleiben die anderen davon unberührt.
  18. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die in ihrer wirtschaftlichen Auswirkung der ersetzten entspricht.

Stand: 10.01.2014

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